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Herznotfallkampagne 2016

Dank intensiver Bemühungen und zahlreicher Interventionen von Seiten der Herzstiftung Olten sterben in der Region Olten zwar weniger Menschen an einem vorzeitigen Herztod als noch vor 15 Jahren, immer noch erleiden aber über 30 Personen pro Jahr in der Region vorzeitig einen plötzlichen Herzstillstand ausserhalb des Spitals. Das Durchschnittsalter der Betroffenen liegt bei 60,4 Jahren. Dies hat eine gross angelegte Studie aus der Region Olten gezeigt., die von der Herzstiftung Olten unterstützt und im Jahr 2013 in einer international führenden Fachzeitschrift publiziert wurde. Aufgrund neuerer Untersuchungen wurde aber auch klar, dass die Überlebenschance durch verschiedene Massnahmen weiter entscheidend verbessert werden kann.

Die Medienkonferenz zum Thema fand am Freitag, 29. Januar 2016 statt. Wir danken Jules und Marianne Steiger herzlich für Ihr Erscheinen. Mit Ihrer Geschichte machen Sie auf die Dringlichkeit bei Herznotfällen aufmerksam. 

 

Der plötzliche Herzstillstand ist der dringendste Notfall, den es in der Medizin überhaupt gibt. In der Schweiz ereignet sich durchschnittlich jede Stunde ein solcher Herz-Kreislaufstillstand, auch "plötzlicher Herztod" genannt. Wer von einem Herz-Kreislaufstillstand betroffen ist, hat trotz medizinischen Massnahmen nur eine geringe Überlebenschance von wenigen Prozent.

Die Herzstiftung Olten überwacht und analysiert seit über 20 Jahren periodisch die Herznotfälle in der Region. Die Bevölkerung der Region Olten ist durch frühere Aktivitäten im Rahmen des Herznotfall-Projektes sensibilisiert. Im Verlaufe der letzten Jahre konnten immer wieder entscheidende Verbesserungen bei den Herznotfällen erreicht werden. Dazu beigetragen haben ein besserer Kenntnisstand der Bevölkerung zum Thema Herznotfall, die zunehmende Zahl der Personen mit Ausbildung in lebensrettenden Sofortmassnahmen und die Einführung des First-Responder-Projektes mit den Feuerwehren der Bezirke Olten, Gösgen, Gäu und Thal. Wenn die Defibrillatoren eines flimmernden Herzens nicht innerhalb von 8-10 Minuten nach Eintreten des Herzstillstandes erfolgt, kommt jede Hilfe meist zu spät! Die Feuerwehren sind wegen ihrer Nähe bei richtiger Alarmierung in über 85% der Fälle schneller beim Herznotfall als die Ambulanzen des Rettungsdienstes. So konnten allein mit dem Feuerwehr-Projekt seit dessen Einführung über 25 Menschenleben gerettet werden.

Diese Erfolge sind nun aber gefährdet: Das Bewusstsein für den Herznotfall hat in den letzten Jahren in der Bevölkerung gemäss neuester Untersuchungen wieder stark abgenommen. Dies mit der Folge, dass viele Betroffene zu spät oder im schlimmsten Fall gar nicht mehr in das Spital kommen. Dadurch gehen immer wieder Menschenleben verloren, die mit einer optimierten Rettungskette gerettet werden könnten. Zudem verzögert die Zunahme der Verkehrsdichte vor allem zu Tageszeiten oft das Eintreffen der Rettungsdienste am Ereignisort.

Jede Minute zählt!

Der Kampf gegen Herzinfarkt und plötzlichen vorzeitigen Herztod zu gewinnen, es ist aber immer ein Wettkampf gegen die Zeit, bei dem jede Minute zählt. Zahlreiche Menschenleben können auch in unserer Region jedes Jahr gerettet werden, wenn die Symptome eines Herzinfarktes richtig erkannt und die wichtigsten Massnahmen rechtzeitig eingeleitet werden. Die Herzstiftung Olten startet deshalb eine erneute Informationskampagne in der Region: Damit soll erreicht werden, dass möglichst viele Personen in der Region Warnzeichen und Symptome eines Herznotfalles sowie die notwendigen Erste-Hilfe-Massnahmen kennen und diese korrekt anwenden können.

Die Herzstiftung Olten plant in den nächsten zwei Jahren zusammen mit freiwilligen Lebensrettern aus der Region, mit der kantonalen Alarmzentrale und deren Sanitätsnotruf sowie dem Rettungsdienst der SoH Spitäler entscheidende Neuerungen:

1. Flächendeckende Ausbildung von Freiwilligen mit absolvierter Ausbildung in BLS und ALS zu sogenannten First Respondern bei Herznotfällen: Diese werden nach Einführung einer entsprechenden Software via Alarmzentrale über das GPS des Smartphones lokalisiert und wenn sie in der Nähe eines Herznotfalles sind zusätzlich zu den professionellen Rettungsdienstes aufgeboten.

2. Flächendeckendes Verzeichnis der öffentlich zugänglichen Defibrillatoren, welches auf das Smartphone aufgeladen und bei Bedarf abgerufen werden kann. Die Alarmzentrale hat später über eine spezielle Software ebenfalls die Möglichkeit, denjenigen Defibrillator zu lokalisieren und dem First Responder mitzuteilen, welcher am nächsten beim Herznotfall erreichbar ist.

3. Unterstützung und Förderung der Ausbildung von Laien in den lebensrettenden Sofortmassnahmen BLS und ALS

4. Weiterführung des Mini-Anne-Projektes, mit dem seit vielen Jahren Schüler der Region in Beatmung und Herzmassage ausgebildet werden

5. Durchführung einer grossen Herznotfallkampagne für die Bevölkerung mit Pressemitteilungen, Zusendung von Informationsblättern an alle Haushaltungen der Region, Kurzfilme über Passenger-TV in den Bussen sowie öffentlichen Vorträgen ab Herbst 2016.

Mit diesen Massnahmen können die Überlebenschance beim Herznotfall theoretisch um bis das 10fache verbessert werden. Die Herzstiftung Olten nimmt Ihre Verantwortung wahr und tut alles, um dieses Ziel zu erreichen. Sie ist dabei aber auf Unterstützung der Öffentlichkeit, der zuständigen kantonalen Stellen und der Medien angewiesen. Packen wir es gemeinsam an!

Impressionen Medienkonferenz 

Notfall-App der Schweizerischen Herzstiftung 

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