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Herznotfall-Projekt 5/50/5

Das Projekt 5/50/5 soll die Chancen für ein intaktes Überleben bei einem beobachteten Herzstillstand ausserhalb des Spitals um das 10-fache erhöhen.

Die Überlebenschance beim beobachteten Herzstillstand ausserhalb des Spitals hat dank den Herznotfalleinsätzen der regionalen Feuerwehren zwar zugenommen, kann aber durch zusätzliche Massnahmen weiter deutlich verbessert werden, wie es die Erfahrung aus dem Kanton Tessin eindrücklich zeigt. Die Herznotfallkampagne der Herzstiftung Olten unter dem Titel 5/50/5 hat sich deshalb zum Ziel gesetzt, die Überlebenschance beim Herzstillstand ausserhalb des Spitals innerhalb von 5 Jahren von 5% auf 50% zu erhöhen.

Im Kanton Solothurn rechnen wir mit zusätzlichen 25-30 potentiell rettbaren Personen mit Herzstillstand ausserhalb des Spitals mit einem Durchschnittalter von 59 Jahren. Dabei können die Betroffenen dank der sehr kurzen Interventionszeiten insbesondere auch ohne wesentliche neurologische Schäden überleben. Hochgerechnet auf die Nordwestschweiz ergibt das rund 250 gerettete Menschenleben pro Jahr! 


Von links: Dr. Rudolf Stäubli und Dr. Oliver Reisten vor dem öffentlich zugänglichen AED-Gerät beim Eingangsbereich des Stadthaus Olten

 

Alle Kräfte arbeiten vereint am Ziel

Sämtliche im Rettungswesen involvierte regionalen, kantonalen und interkantonalen Institutionen und Organisationen haben sich für das Projekt zusammengeschlossen: Die Herznotfallkampagne 5/50/5 der Herzstiftung Olten erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst der Solothurner Spitäler, der Alarmzentrale des Kantons Solothurn, den umliegenden Kantonen und dem Schweizerischen Samariterbund SSB. Die dazu notwendigen Massnahmen sollen nicht nur in den von der Herzstiftung Olten primär betreuten Regionen Olten/Gösgen,/ Gäu /Thal, sondern in weiteren Schritten im ganzen Kanton erfolgen. Zudem wurde die Initiative der Herzstiftung Olten auch von den benachbarten Kantonen BS, BL, JU und AG übernommen, während entsprechende Massnahmen im Kanton Bern bereits im Aufbau sind und in enger Zusammenarbeit weiterentwickelt werden sollen. 

Massnahmen zur Verbesserung der Überlebenschancen

Es sollen Massnahmen getroffen werden, welche den Einsatz der Blaulicht-organisationen wie Feuerwehren und Polizei durch den kombinierten Einsatz von Laienhelfern (First Respondern FR) und öffentlich zugänglichen Defibrillatoren (AED) ergänzen. Die Einsätze werden durch die kantonalen Alarmzentralen über den Sanitätsnotruf 144 mittels einer speziellen Software ausgelöst und koordiniert. Der weitere Einsatz der Herznotfall-Teams der Feuerwehren ist im Projekt von entscheidender Bedeutung, sind doch aufgrund der Erfahrungen aus dem Kanton Tessin an über 80% der erfolgreichen Rettungseinsätze bei Herznotfällen Blaulichtorganisationen wie Feuerwehr und/oder Polizei beteiligt.  

First Responder: First Responder bedeutet „Erstversorger“. First Responder sind Personen oder Organisationen, die ausserhalb des regulären Rettungsdienstes organisierte erste Hilfe anbieten und bei medizinischen Notfällen die Zeit bis zum Eintreffen eines Rettungsmittels mit qualifizierten Massnahmen überbrücken. Neben den Hauptaufgaben wie der Herzdruckmassage, dem Einsatz des automatischen externen Defibrillators (AED), Blutstillung, Lagerung usw. gehören auch die Betreuung von Patienten und deren Angehörigen, Einweisen von Rettungsmitteln, sowie deren Unterstützung zu den Aufgaben der First Responder. Das Anforderungsprofil für First Responder sieht wie folgt aus:


Öffentlich zugängliche Defibrillatoren (AED): Eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg des Projektes 5/50/5 ist der Aufbau eines Flächendeckenden Netzes von öffentlich zugänglichen Defibrillatoren, die im Herznotfall durch Laien eingesetzt werden können. Dies als Ergänzung zu den Defibrillatoren auf den Einsatzfahrzeugen der Feuerwehren und der Polizei. Unmittelbarer Anlass zur Medien-Information war deshalb das Vorstellen der ersten zwei rund um die Uhr zugänglichen Defibrillatoren (Stadthaus Olten und Frohburgstrasse 1), die von Laien-Helfern jederzeit genutzt werden können. Die Herzstiftung wird sich für weitere öffentlich zugängliche AED einsetzten, die später auf einer Herznotfall-App aufgeschaltet werden sollen. Es ergeht deshalb auch ein Aufruf an Firmen und Institutionen, zusätzliche öffentlich zugängliche AED zu installieren oder vorhanden AED öffentlich zugänglich zu machen, z.B. indem diese aussen an den Gebäuden in der Regel in unmittelbarer Nähe des Einganges platziert werden (Meldung an info@herzstiftung-olten.ch


 

Hören Sie jetzt den Bericht über die Herznotfallkampagne 5/50/5 auf Radio32!


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