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Preisübergabe des Forschungspreises „Frau und Herz“ durch die Herzstiftung Olten

Der Forschungspreis Frau und Herz der Herzstiftung Olten geht dieses Jahr an eine junge Forscherin aus dem Kantonsspital Olten

Übergabe des Forschungspreises Frau und Herz 2018 der Herzstiftung Olten an Frau Dr. Nisha Arenja durch Hugo Saner und Martin Wey

In seinen Begrüssungsworten unterstrich Dr. Martin Wey als Präsident des Stiftungsrates des Herzstiftung Olten, wie wichtig es ist, dass sich die Herzstiftung in verschiedenen Bereichen der Herz- und Kreislauferkrankungen für die Betroffenen in der Region, aber auch für die Information der Bevölkerung und für die Erforschung neuer und besserer Behandlungsmöglichkeiten einsetzt. Die Vertreterin des BPW-Clubs der Region Olten Frau Dr. Andrea Staeuble Dietrich unterstrich in ihren Begrüssungsworten die Bedeutung der Förderung von Frauen-spezifischen Anliegen nicht nur in der Medizin, sondern auch in vielen anderen gesellschaftlichen Bereichen. Sie erinnerte auch an die verstorbene Frau Ida Tanner aus Olten, welche es möglich gemacht hat, dass mit ihrem grosszügigen Legat der Forschungspreis „Frau und Herz“ dieses Jahr zum 9. Mal vergeben werden kann.

Verbesserungen für Frauen mit Herzinfarkt 

Für die Preisträgerin 2014 Frau Dr. Maria Rubini steht die Frau mit Herzinfarkt im Zentrum ihrer Forschung. Eine Untersuchung am Kantonsspital Olten, die 1997 mit Unterstützung der Herzstiftung Olten durchgeführt wurde, zeigte klar auf, dass Frauen mit Herzinfarkt damals eine schlechtere Chance auf ein Überleben eines Herzinfarktes hatten, weil sie die ersten Anzeichen eines Herzinfarktes länger ignorierten, dadurch später als Männer ins Spital kamen, dort weniger ernst genommen wurden und deshalb länger auf Untersuchungen und Behandlungen warten mussten. Deshalb war es 2014 ein Glücksfall, dass sich mit Frau Dr. Rubini eine junge Forscherin aus Basel mit diesem Problem beschäftigte und dabei auch Untersuchungen am Kantonsspital Olten durchführte, die mit dem Forschungspreis der Herzstiftung Olten unterstützt wurden. Dabei zeigten sich klare Verbesserungen gegenüber 1997 auch in Olten: Frauen reagieren heute schneller, wenn sie Symptome eines möglichen Herzinfarktes verspüren, und haben dadurch eine bessere Chance auf eine rechtzeitige Behandlung und ein gutes Überleben. Es besteht aber immer noch Handlungsbedarf, da zumindest ein Teil der Frauen sogenannte atypische Symptome beim Herzinfarkt verspürt (Atemnot, Schmerzen im Hals oder im Oberbauch), wodurch die Diagnose eines Herzinfarktes verzögert und damit die Überlebenschance reduziert wird. Die wichtigste Schlussfolgerung aus dem Forschungsprojekt des Teams um Frau Dr. Rubini ist deshalb, dass bei möglichem Herzinfarkt nicht nur die genaue Erhebung der Krankengeschichte und die Registrierung eines Elektrokardiogrammes durchgeführt werden sollen, sondern dass in jedem Fall auch sogenannten Biomarker im Blut zu Beginn und nach einer Stunde gemessen werden (was mittels einer kleinen Blutentnahme in praktisch jedem medizinischen Labor einfach möglich ist), um einen Herzinfarkt möglichst sicher auszuschliessen.

Feierliche Preisübergabe

Der Forschungspreis Frau und Herz 2018 geht an Frau Dr. Nisha Arenja, die im Kantonsspital Olten arbeitet und dort auch ihr Forschungsprojekt durchführen wird. Die Übergabe des Preises im Betrag von Fr. 20‘000.- erfolgte durch den Gründer der Herzstiftung Olten Prof. Hugo Saner und den Stiftungspräsidenten. Hugo Saner zeichnete in seiner Laudatio den beruflichen und wissenschaftlichen Weg der jungen Ärztin nach: Frau Dr. Arenja wurde 1982 in Kandahar/Afghanistan geboren und wanderte im Alter von 8 Jahren mit ihrer Familie nach Deutschland aus. Dort besuchte sie das Gymnasium und schloss ihr Medizinstudium mit dem Doktorat an der Universität Aachen ab. Anschliessend arbeitete Sie am Kantonsspital Olten und am Universitätsspital Basel, wo sie auch ihre Ausbildung zur Herzspezialistin absolvierte. Frau Dr. Arenja ist Autorin von über 30 wissenschaftlichen Arbeiten, die in international anerkannten Fachzeitschriften publiziert wurden. Zahlreiche Arbeiten beschäftigen sich insbesondere mit der Herzmuskelschwäche.

Das Projekt der Preisträgerin hat zum Ziel, mittels Stärkung von Kraft und Ausdauer bei Patienten mit Herzmuskelschwäche zur Erhaltung der Selbständigkeit und damit einer möglichst guten Lebensqualität beizutragen. Da diese Patienten für ein wirksames körperliches Training oft zu schwach sind, wird zur Stärkung der Muskulatur elektrische Muskelstimulation eingesetzt. Dabei wird auf die Erfahrungen dieser Methode in der Weltraum-Medizin in Russland zurückgegriffen, wo Kosmonauten die elektrische Muskelstimulation mit niedriger Intensität über Stunden anwenden, um dem Muskelverlust in der Schwerelosigkeit entgegen zu wirken. Die Preissumme wird voll für die Realisierung dieses Forschungsprojektes verwendet, in welches rund 60 ältere Patienten mit Herzmuskelschwäche im Kantonsspital Olten eingeschlossen werden sollen. Die Forschung wird gut 2 Jahre dauern und hat ein grosses Potential, wesentlich zur Verbesserung der Situation von älteren Menschen mit geschwächter Muskulatur und dadurch eingeschränkter Leistungsfähigkeit beizutragen.

Die Preisverleihung wurde musikalisch umrahmt von Michael Erni, der sich einmal mehr als Meister der klassischen Gitarre zeigte. Mit gefühlvollen Eigenkompositionen trug er wesentlich zum stimmungsvollen Rahmen des Anlasses bei. Die Feier wurde durch die Abgabe von Rosen an die anwesenden Frauen als Zeichen der Wertschätzung symbolisch abgerundet. 

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