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Herzstiftung Olten Blog

 

Herznotfallgruppe Feuerwehr Region OGG und Thal

Di 05.03.2013 11:13
Autor: Herzstiftung Olten

Defibrillatoren bei der Feuerwehr sind eine Erfolgsgeschichte



Durch unsere einzigartig ausgebildeten Feuerwehren der Bezirke Olten, Gösgen, Gäu und Thal, welche auch bei plötzlichen Herzprobleme in der Lage sind, erste Hilfe zu leisten, konnten bereits viele Menschenleben gerettet werden. Ganze 8‘000 Menschen erleiden in der Schweiz jährlich den plötzlichen vorzeitigen Herztod, die Hälfte stirbt bevor sie das Spital erreicht. Die grosse Zahl dieser Herzprobleme veranlasste Professor Hugo Saners Herzstiftung, dieses Pionierprojekt im Jahr 2001 anzustossen. Für diese harte, aber überragende Leistung der lokalen Feuerwehren, organisierten wir diesen Dankens- und Informationsanlass.

Am Donnerstagabend, 21.02.2013, luden wir alle Feuerwehren der Region, welche an unserem einzigartigen Projekt mitwirken, in die Schützi ein. Nach einer gelungenen Ansprache durch den Stiftungspräsidenten Herr Martin Wey, präsentierte Professor Hugo Saner eine beeindruckende Bilanz.

Dank unseren Defi-Teams konnten in den letzten 12 Jahren insgesamt 25 Menschenleben gerettet werden. Herr Theo Voltz, Leiter Rettungsdienst Kantonsspital Olten, erklärte danach das System des Ausbildungsangebots, welches in Zusammenarbeit der Rettungssanitärer mit den Feuerwehrleuten entsteht. Es ist uns ein Anliegen, dass die Mitglieder der Notfall-Teams möglichst gute Kenntnisse über die Herz-Kreislaufkrankheiten haben, damit diese noch vor dem Eintreffen der Sanitäter Leben retten können. Den theoretischen Teil des Abends übernahm Herr Dr. Ulrich Bürgi, der Chefarzt des Notfallzentrums des Kantonsspitals Aarau. Er wies auf die Neuerungen bei der Reanimation und auf die Bedeutung einer kontinuierlichen Herzmassage hin.

Durch den ganzen Abend begleitete uns die Band „The Dixieland Preachers“ mit stimmungsvoller Jazzmusik. Wir danken hiermit allen Teilnehmer und Organisatoren für das Mitwirken bei unserem erfolgreichen Projekt.

Hier ein paar Impressionen des Abends....

 

Leben retten beim Herznotfall: Die Stadtpolizei Olten hilft mit

Mo 04.02.2013 08:34
Autor: Herzstiftung Olten

(v.l.n.r. : Markus Schneeberger, Leiter Einsatzteam Blau, Dr. Martin Wey, Präsident Stiftungsrat, Prof. Dr. Hugo Saner, Stiftungsratsgründer/Stiftungsratsmitglied, Iris Schelbert-Widmer, Stadträtin/Leiterin öffentliche Sicherheit, Ulrich Pfister, Kommandant a.i.)

 

Die Rechnung ist einfach: Wenn bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand nicht innerhalb von 10 Minuten Hilfe kommt, stirbt der Betroffene meistens. In vielen Fällen kann die Ambulanz leider nicht schnell genug am Einsatzort sein. Anders aber die Feuerwehr und neu auch die Stadtpolizei Olten: Diese sind häufig früher vor Ort. Seit 2001 sind über 300 Feuerwehrleute der regionalen Feuerwehren der Bezirke Olten-Gösgen-Gäu und Thal in Herznotfallgruppen bei Herznotfällen im Einsatz. In dieser Zeit haben sie mit erfolgreichen Einsätzen 25 Menschenleben in der Region gerettet. Den Betroffenen geht es gut und sie sind der Feuerwehr für ihren Einsatz sehr dankbar.


Erstmals ist ein Funkstreifenwagen der Stadtpolizei Olten mit einem Defibrillator an Bord unterwegs und die Stadtpolizei Olten hat sich in erster Hilfe bei Herznotfällen und der Laiendefibrillation ausbilden lassen. Sie ist damit in der Lage, mit Hilfe eines Defibrillators im Herznotfall mit einem Strom-Stoß ein flimmerndes Herz wieder in den richtigen Takt zu bringen. Die Herzstiftung Olten als Initiantin und Trägerin dieses Herznotfallprojektes freut sich, der Stadtpolizei den ersten Defibrillator für eines ihrer Einsatzfahrzeuge als Spende zu überreichen und damit den ersten Schritt zur Integration der Stadtpolizei in das regionale Herznotfallprojekt zu injizieren. Die Stadtpolizei hat auch die übrigen Einsatzfahrzeuge mit einem Defibrillator ausgerüstet und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur weiteren Verbesserung des Herznotfallkonzeptes der Region.

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Schaufensterkrankheit - Gehen statt ruhen

Di 08.01.2013 15:11
Autor: Herzstiftung Olten

Sendung Puls SRF vom 17.12.2012
Schaufensterkrankheit - Gehen statt ruhen



Sendung Puls SRF vom 17.12.2012

Prof. Dr. Hugo Saner informiert, dass sich die Arteriosklerose nicht auf die Beine beschränken muss, sondern es kann auch Hirn- und Herzkranzgefässe betreffen. 75 Prozent aller Personen mit Schaufensterkrankheit sterben so durch einen Herzinfarkt oder Schlaganfall.

Die Schaufensterkrankheit ist eine Form der Arteriosklerose, die vor allem die Beine betrifft. Cholesterin lagert sich in den Wänden der Blutgefässe ab und verengt sie. Das Bein wird dadurch nicht mit genügend Sauerstoff versorgt. Der Sauerstoffmangel im Bein ruft starke Beinschmerzen hervor. Darum müssen Betroffene ständig stehen bleiben – als ob sie vor einem Schaufenster stünden.

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